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Klaren Gestaltungsmöglichkeiten - Grundlagen

Freiwilliges Engagement gelingt dort am besten, wo Engagierte die Möglichkeit haben, Verantwortung zu tragen und Dinge „selbst in die Hand“ zu nehmen. Dafür ist es notwendig, dass die jeweiligen Aufgabenbereiche klar definiert sind. 

Freiwillig Engagierte bringen ihre Ideen, Charismen und Perspektiven ein. Unterschiedliche Vorstellungen von Kirche haben ihren Platz und können umgesetzt werden. Aus der Möglichkeit eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen entsteht oft zusätzliche Motivation.

Bei der Gestaltung von Kirche geht es nicht darum, „mitzumachen”, sondern gemeinsam zu entwickeln und Ziele zudefinieren. Damit eigene Ziele eingebracht werden können, ist Mitbestimmung wichtig. „Wer es macht, hat Macht!“, hat es einmal der Kölner „Sozialpfarrer“ Franz Meurer formuliert. Verbindliche Absprachen helfen, Kompetenzbereiche festzulegen, Entscheidungswege zu klären und Gestaltungsräume zu öffnen.

Hauptberuflich Engagierte wertschätzen die Übernahme von Verantwortung durch Freiwillige als Bereicherung und binden sie verlässlich und professionell ein. Partizipation auf Augenhöhe ist eine Selbstverständlichkeit.

Ein wesentliches Kennzeichen des freiwilligen Engagements ist es, dass niemand außer den Engagierten selbst über ihre Zeit und ihr Engagement bestimmen kann. Deshalb ist es in Ordnung, wenn sie zu einer Aufgabe oder einer Tätigkeit „Nein“ sagen. Die persönlichen Grenzen und Möglichkeiten werden respektiert.